Details  
   
 
    Der Bücherwurm  
       
  Eignung des
Stückes:
für die 1.-4. Klasse der Grundschule

  maximale
Zuschauerzahl:
ca. 130 Personen pro Vorstellung,
Doppelvorstellungen sind möglich (und nicht teurer)
 
  Spielfläche: Zur Aufführung des Stücks wird eine freie Spielfläche von ca. 6 m Breite und 4 m Tiefe benötigt. Eine Bühne ist nicht notwendig.  
  Ton und Licht: THEATRINO bringt die Ton- und Lichtanlage mit.
Notwendig sind lediglich 2 unabhängige 230-Volt-Anschlüsse.
 
  Preis: Bitte aktuellen Preis bei THEATRINO erfragen.  
  Inhalt:

DER BÜCHERWURM ist ein Theaterstück, das auf ganz eigene Weise vom Lesen handelt:
Ein Bücherwurm zieht in ein neues Buch ein. Es fröstelt ihn. Kein Wunder, denn die Geschichte des Buches spielt im Ewigen Eis des Nordens und handelt von einem Eskimo-Jungen namens Allack. Der Bücherwurm nagt an den Seiten des Buches und erfährt lesend vom Fischfang im Eis, von den Erdhäusern der Eskimos... Bücherwurm nähert sich einer fremden Welt.
Von da an spielt das Stück auf zwei Ebenen:
Zum einen geht es um den spannenden Lebensweg des Eskimojungen Allack, der sein Dorf und seine Familie auf tragische Weise verliert..., der Hilfe erfährt von einem märchenhaft anmutenden Fisch..., der hinaus zieht in die Fremde und der schlussendlich einen Freund, ein neues Zuhause und alles Glück der Welt findet... (Mit dem Ende der Allack-Geschichte hat es jedoch eine besondere Bewandtnis. Bitte lesen Sie weiter!)
Zum anderen geht es um den Bücherwurm, der sich Stück für Stück in dem Buch häuslich niederlässt. Lesen ist wie Wohnen in einer Geschichte. An einer hoch-spannenden Stelle des Buches schließt Bücherwurm seinen elektrischen Tauchsieder an und kocht Teewasser. Wenn ihm nicht wohl ist, greift er zu einer ganz persönlichen Medizin: zu >Blattsalat<, einer bunten Mischung von Schnipseln aus seinen Lieblingsgeschichten. Und weil in einem Kriminalroman, der in der Nähe seines Buches liegt, ein Telefon vorkommt, kann es auch mal sein, dass Bücherwurm einen Anruf bekommt.
Bücherwurm passiert ein Missgeschick: Er vergisst den Tauchsieder aus der Steckdose zu ziehen, und das Buch fängt mächtig an zu qualmen. Dank seiner großen Leseerfahrung weiß er, in welchem der herumliegenden Bücher er nach einem Feuerlöscher zu suchen hat. Es gelingt ihm, den Brand zu löschen.
(Das Bühnenbild besteht im Wesentlichen aus einem überdimensioniert großen Buch, das allerlei Überraschungen birgt.)
Bücherwurm liest so gerne in der Eskimo-Geschichte... er identifiziert sich so sehr mit ihr, dass er von dem Buch verschlungen wird; und zwar im wörtlichen Sinne: Eine Falltür klappt aus den Buchseiten heraus, und das Buch saugt Bücherwurm in sich hinein.
Bücherwurm liest die Geschichte nicht nur, es kommt ihm vor, er selbst sei der Eskimo-Junge Allack. Wiederum passiert dem armen Bücherwurm ein Missgeschick: Er hatte nicht bemerkt, dass es auf der rechten Seite oben vom Dach in das Buch hineinregnet. Tag für Tag. Mit einer fatalen Folge: Die letzten Seiten des Buches pappen zusammen, und Bücherwurm kann sie nicht mehr lesen. Er kommt nicht mehr weiter in der Geschichte. Zu hart das Ganze! Bücherwurm ist verzweifelt. An der spannendsten Stelle des Buches ist er gezwungen, das Buch und seine Geschichte zu verlassen. Zu allem Überfluss ruft auch noch jemand an. Am anderen Ende der Leitung ist Leseratte. Leseratte gibt Bücherwurm einen Rat: >Wenn die letzten Seiten des Buches ungenießbar geworden sind, dann schreiben Sie doch die Geschichte selbst zu Ende<. Und tatsächlich: Bücherwurm erfindet ein eigenes Ende der Geschichte, ein Happy End!
Bücherwurm ist glücklich. Er ruft Leseratte an und bedankt sich für den guten Rat. Bücherwurm und Leseratte scheinen sich sehr sympathisch zu sein. Noch am Telefon beschließen sie, eine WG zu gründen, eine Wurmgemeinschaft, -oder wenn man so will- eine Wohngemeinschaft. Und falls der Platz für Zwei nicht reichen sollte, kann die Geschichte ja jederzeit ausgebaut werden.

Anmerkung des Regisseurs

 

 
  Service:
Wir schicken Ihnen auf Wunsch gerne eine Info-Mappe mit Szenenfotos, ausführlicher Inhaltsangabe u.a. zu.
 
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